MwSt. ändern

Dieses Thema im Forum "Warenwirtschaft" wurde erstellt von sgs, 4. Juni 2020.

  1. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    bislang nicht. wobei Florian das Thema hier ja korrekt beschrieben hat.

    der eine oder andere wird Hans ja auch noch kennen:



    er beschreibt an der Stelle auch noch einmal wie das korrekte Vorgehen wäre.

    Aber wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir um die rückwirkende Korrektur der Verträge oder?
     
  2. Genau!
    Unser Steuerberater und auch Herr Schwitzgebel ja richtig feststellt das das Leistungsdatum ja der letzte Tag des Zeitraums ist.
    Also wären die Abrechnungen ja mit 16 % zu versteuern und nicht wie auf der "falschen" Abrechnung mit 19 %.
     
  3. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    ich gehe nicht davon aus, dass es für die Korrektur einen Automatismus geben wird.
     
  4. Das wäre schlimm wenn Sage hier nichts bringt!

    Chaos pur... Man kann nicht nicht hunderte/tausende Rechnungen "manuell" korrigieren.
     
  5. msiebert

    msiebert Mitglied Mitglieder

    Das wird spannend! Eigentlich müsste jeder der hier anwesenden Fachhändler doch schon einen Plan dafür haben - immerhin gibt es etliche Miet- und Wartungsverträge mit Kunden. Ich kann noch gar nicht glauben das wir ein paar Hundert dieser Rechnungen per Hand neu erstellen, Kontoverbindung anfragen, Rücküberweisung tätigen. - ein Wahnsinn!
     
  6. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    die Frage ist ja wie viele Händler die Abrechnung über xRM machen.
     
  7. D.Benker

    D.Benker Mitglied Mitglieder

    Vorläufige Änderungen DATEV-Kontenrahmen 2020 aufgrund geplanter befristeter Umsatzsteuersenkung vom 01.07.2020 bis 31.12.2020

    https://apps.datev.de/dnlexka/document/1018040


    Laut DATEV bleiben einige Konten auch bestehen, z:B. ist das 8400 dann für 19% und 16%,
    d.h. in SAGE ist aber ein neues Anzulegen mit gleicher Datev Kontonummer, oder?
    upload_2020-6-23_14-25-10.png

    Wird es dazu eine Vorgabe von SAGE geben, damit nicht jeder Partner unterschiedliche neue Konten anlegt ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2020
  8. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    hier ein paar Videos von Sage Partnern:



     
    sgs und msiebert gefällt das.
  9. mandreck

    mandreck Aktives Mitglied

    Datev hat bereits ausgerollt. Von der Datev gibt es ein Hotfix ähnlich wie früher beim PCK da wurde ab Tag X einfach auf 16% etc. umgestellt, bzw. 7 auf 5%.
    16% UST. gültig ab 01.07.2020 endet am 31.12.2020
    19% UST. gültig wieder ab 01.01.2020 ohne Ablauf.
    Konten bleiben bei der Datev so wie ich es gesehen habe gleich, die Auswertungen erfolgen einfach über die Abfrage des Zeitraumes und es gibt für das Jahr zur Steuerauswertung eben zwei Zeilen.
    USt. 19% vom 01.01.2020 -31.06.2020
    USt. 16% vom 01.07.2020 bist 31.12.2020

    wird einfach über Zeitabfrage erfasst. Das Hotfix betrifft auch die passenden Auswertungen.
    Ich gehe mal immer noch davon aus, das Sage 100 hier ein Update bringt, welches der Kunde / Anwender über ein Liveupdate einlesen kann. Alles andere wäre ja ....

    Gruß
     
  10. Das wäre im Sinne aller.
    Aber zu große Hoffnungen mache ich mir da nicht.
    Herr Schwitzgebel hat ja schon geschrieben das hier „vermutlich“ kein Assistent o.ä. kommt.
     
  11. mandreck

    mandreck Aktives Mitglied

    Es wäre ja auch relativ einfach es wie die Datev zu machen, nur lässt die Sage 100 eine Steuersatz Änderung für ein bereits bebuchtes Konto ja nicht zu. Was damit wiederum dazu führt, das wir mindestens xxx Steuersätze und Sachkonten wieder neu anlegen müssen, die anschließend keiner mehr benötigt aber aus Gründen der Nachvollziehbarkeit diese dann wieder ewig in Sage 100 stehen bleiben obwohl diese nach dem 31.12.2020 nicht mehr benötigt werden. Und falls die Bundesregierung dann nächstes bzw. übernächste Jahr wieder solche Aktionen fährt kommen wieder neue Steuersätze / Sachkonten hinzu. Jedes mal neu. Da stimmt anscheinend etwas grundsätzliches somit nicht an der Sage 100 Logik. Andere lösen das ja auch nur viel eleganter mit weniger Overhead. Aber sei es wie es sei Notfalls dann eben mal wieder einen neuen Mandanten erstellen und neues Wirtschaftsjahr, damit man die Altlasten dann wieder weg hat. :)

    Gruß
     
  12. Eben der Aufwand ist sehr hoch für die Anwender.

    Sage könnte es einfach via Update lösen und müsste dies auch! Andere ERP-Systemanbieter oder ReWe-Anbieter bieten rechtzeitig Updates für Ihre Kunden an.
    Für die Sage 50 kommt ja angeblich auch ein Update.
     
  13. mandreck

    mandreck Aktives Mitglied

    @Manuel Goldschmidt, wer mehr bezahlt, bekommt eben auch weniger. :)
    Der Rest selbstredend. Aber wie bereits gesagt, ist das für die Sage 100 gar nicht so einfach, da ja bereits seit einigen Jahren die Steuersatz Politik so betrieben wird und Sage ja nicht ermitteln kann welche Steuersätze und Sachkonnten der Anwender bereits verwendet hat. ;-)
     
  14. ja genau wie immer. Ich brauche auch so ein Produkt wo ich viel Aufwand auf die Anwender abwälze und mehr dafür verlange. ;-)

    Sage könnte aber für alle die im Standard arbeiten (Steuersätze und Co.) ein Update anbieten.
     
  15. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    also nach mittlerweile über 100 Umstellungen sehe ich den Aufwand eher als überschaubar an. Meine Kollegen brauchen je Mandant zwischen etwas über einer Stunde und 4 Stunden.

    Ich bin da nicht so tief im Thema drin aber es gibt ja mindestens zwei fertige Tools im Markt dafür. Aber auch bei denen ist der Aufwand doch nicht 0 - das Tool kann doch garnicht alles alleine umstellen - dafür gibt es doch viel zu viele unterschiedliche Möglichkeiten.

    Grüße
     
  16. msiebert

    msiebert Mitglied Mitglieder

    Ich sehe den Aufwand auch nicht als hoch an was die OL betrifft. Insofern schmerzt das fehlende Update nicht, allerdings ist es schade das der Hersteller die Kunden hängen lässt aber kassiert.
    Der eigentliche Aufwand liegt in der Komplexität des Themas selbst.
     
    Manuel Goldschmidt gefällt das.
  17. Naja selbst wenn es "nur" 4 Stunden sind (unser Angebot was wir erhalten haben ca. 8 Stunden) da DATEV und Co im Einsatz ist... sind es 4 x 150 € oder wie bei uns 8 x 150 € = 1.200 € für etwas was über den Wartungsvertrag abgedeckt sein müsste.

    Zitat:
    "Updates: Automatische und kontinuierliche Einpflege gesetzlicher Änderungen und Optimierungen"

    Wenn das keine gesetzliche Änderung ist (für welche wir im übrigen auch jeden Monat zahlen) dann frag ich mich was dann enthalten sein soll.


    Aber wieder mal so ein Sage Thema was uns wieder zu einem anderen ERP-Systemhersteller ein Stück näher bringt!
    Der Kunde muss bei Sage schon seit Jahren einiges aushalten und das nervt extrem.
     
    msiebert gefällt das.
  18. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    aber es ist doch alles von Seiten Sage eingepflegt, dass es geht...

    Alles was zu machen ist, lässt sich doch nur sehr bedingt automatisieren. Das sieht man doch auch an den Tools die es auf dem Markt gibt.

    ein Doku steht seit letzter Woche bereit.

    Webcasts wie jeder Anwender das selbst machen kann gibt es ebenfalls zu Hauf.

    ich bezweifle, dass das bei anderen Herstellern die Wawi und Rewe in einem System anbieten, mit ähnlichen Möglichkeiten was Anpassbarkeit angeht, ein Tool gibt, welches alles mit einem Klick erledigt.
     
  19. DimiP

    DimiP Neues Mitglied

    Von der SAGE Doku gibt es übrigens seit Gestern eine neue Version.
     
    breithecker gefällt das.
  20. mandreck

    mandreck Aktives Mitglied

    [QUOTE="breithecker, post: 9215, member: 27"

    ich bezweifle, dass das bei anderen Herstellern die Wawi und Rewe in einem System anbieten, mit ähnlichen Möglichkeiten was Anpassbarkeit angeht, ein Tool gibt, welches alles mit einem Klick erledigt.[/QUOTE]

    Brauch man nicht bezweifeln, ist aber so. Datev hat für die Mittelstandslösung eine Update Lösung per Klick und auch später wieder zurück, Navision genau das gleiche. Nur haben die seit Jahren auch die gleichen Steuerschlüssel und orientieren sich nur am Zeitraum und legen nicht ständig neue Steuerschlüssel und Steuerkonten an. Die ja für den Datev Export aus der Sage 100 auch wieder um geschlüsselt werden müssen. Mal schauen wenn sich die ersten melden nach der Umstellung das der Datev Import bei Ihrem Steuerberater dann wieder nicht funktioniert.
    Natürlich ist für uns die manuelle Umstellung überschaubar. Mehr als 1 Stunde pro Kunde / Mandant wird selten benötigt.
    Nur wer zahlt diesen Aufwand? Unter Mehrwert Generierung verstehe ich anderes. Aber der Kunde wird es zahlen, weil er kann ja nun mal nicht anders, wenn er es nicht selber macht. Was An sich ja auch möglich ist.

    Gruß

    PS: auch viele Shopsysteme bieten hier geeignete Updates an um per Klick umzustellen. Wahlweise Brutto beibehalten und der Unternehmer kassiert die 3% oder Brutto anpassen und der Kunde kauft tatsächlich zu 3% günstiger ein. Aber die arbeiten eben zu mehr als 90% Datev konform (Steuerschlüssel/Steuerkonten).
     

Diese Seite empfehlen