ich poste hier mal die offiziellen Texte:
Alle Module von Sage 100, Sage HR Suite, Sage CRM, Sage Office Line und Sage 50 Handwerk/HWP basieren auf dem Microsoft SQL Server. D.h. für die Nutzung der Software von Sage sind Lizenzen dieser Datenbank und Clients notwendig. Viele Unternehmen verfügen bereits über einen Microsoft SQL Server. Das sollte vor dem Erwerb entsprechender Lizenzen mit der im Unternehmen zuständigen IT-Abteilung geklärt werden. Sage 100, Sage HR Suite, Sage CRM, Sage Office Line und Sage 50 Handwerk/HWP werden mit dem Microsoft SQL Server in der kostenlosen Express Edition ausgeliefert. Für die zuvor genannten Sage Produkte kann optional auch eine andere Edition des SQL Servers zum Einsatz kommen. Die Lizenz für einen von der Express Edition abweichenden SQL Server ist gesondert zu erwerben.
Als ISV (Independent Software Vendor) von Microsoft kann Sage hierfür attraktive Konditionen anbieten:
ISV Runtime = Der SQL Server darf nur mit Modulen der o.g. Sage Applikationen genutzt werden. Zitat Microsoft: „Cannot use the Microsoft products to run any other application or to develop new applications in any other context independent of the Unified Solution with which it was acquired.” Unified Solution meint hierbei die Sage Produkte.
ISV Full Use = Der SQL Server darf auch zusammen mit anderen Applikationen (nicht Sage 100, Sage HR Suite, Sage CRM, Sage Office Line oder Sage 50 Handwerk/HWP) genutzt werden. Zitat Microsoft: „By using this license, the ISV’s end customers can take advantage of the full use capabilities of the underlying Microsoft Products with applications other than the Unified Solution as long as the Products are still licensed and used for the ISV’s Unified Solution.” Das Nutzungsrecht für den SQL Server endet, wenn der Kunde die Sage Applikation, für die die Lizenzen des SQL Servers erworben wurden, nicht mehr nutzt.
Grundsätzlich gelten für ISV-Lizenzen die Lizenzbestimmungen von Microsoft. ISV-Lizenzen dürfen nicht mit Lizenzen des SQL Servers aus anderen Quellen gemischt eingesetzt werden. Runtime dürfen nicht mit Full Use kombiniert werden. Microsoft erlaubt ein Downgrade auf eine entsprechende Vorversion des SQL Servers, solange dafür noch Wartung angeboten wird (Extended Support).
Hinweis: Alle hier angebotenen Lizenzen und auch die Express Edition des SQL Servers dürfen nur on premise, d.h. nicht in einer Cloud genutzt werden. Für Cloud-Anwendungen wird ein sogenanntes Services Provider License Agreement (SPLA) benötigt.
Bitte beachten Sie die unten stehenden Hinweise zur Lizenzierung des SQL Servers im Zusammenhang mit unseren Produkten.
Beispiele zur Lizenzierung:
•Beim Einsatz des Mitarbeiterportals der Sage HR Suite ist eine besondere Lizenzierung in Zusammenhang mit dem SQL Server zu beachten. Für jeden einzelnen Anwender des Mitarbeiterportals ist eine CAL notwendig, weil der SQL-Server Named User lizenziert. Es ist daher zu prüfen, ob sich der Einsatz einer Core Licence mit unbegrenzter CAL-Anzahl lohnt.
•Beim Einsatz von BDE-Geräten, Scannern oder Zeiterfassungsterminals kann eine Lizenzierung mit Device CALs erfolgen. Dabei teilen sich mehrere Personen ein Gerät. Diese Lizenz wird von Microsoft nur als Einzellizenz Full Use angeboten. Ansonsten müssten User CAL Runtime pro Nutzer eines Gerätes vorhanden sein.
•Wird im Sage Webshop die Funktion zum automatischen Datenabgleich mit der Office Line aktiviert, ist dafür eine Core Lizenz erforderlich, weil dies nach Definition von Microsoft unter Multiplexing fällt. Bitte lesen Sie hierzu die entsprechenden Dokumente von Microsoft.
•Analog der 3rd-Party-Lizenzen für die Sage Office Line/Sage 100, die immer dann notwendig werden, wenn kein Office Line/Sage 100 Client für den Zugriff auf die Objekte des Programms lizenziert worden ist, sind auch entsprechende CALs für den MS SQL Server erforderlich. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Aussagen von Microsoft zum sogenannten Multiplexing, d.h. dass mehrere Benutzer über eine CAL auf den SQL-Server zugreifen..
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•Bei Fragen zu konkreten Anwendungsfällen bitten wir Sie, diese bitte direkt mit Microsoft zu klären, um eine ausreichende Lizenzierung des MS SQL Servers sicherzustellen.