ausschuss richtig retourmelden

Dieses Thema im Forum "Produktion" wurde erstellt von mproto, 18. Juni 2016.

  1. mproto

    mproto Mitglied

    hallo zusammen, wie wäre die richtige vorgehensweise im sage OL produktionsmodul um ausschussteile richtig retourzumelden (damit vorallem das verwendete rohmaterial vom lager abgebucht wird).

    bspw. FA mit 4 tischbeinen (dazu benötigt man 4 x holz). produziert wurden letztendlich jedoch 5 tischbeine (mit 5 x holz), da 1 tischbein nicht verwendbar ist (=ausschussteil). dh. beim lager müsste es einen abgang von insgesamt 5 x holz geben. muss man das lager dann manuell korrigieren (um diesen 1 ausschussteil holz), welche möglichkeit gibt es bspw. dies mit einer entsprechenden retourmeldung zu machen ?

    danke für eure tipps

    lg
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2016
  2. breithecker

    breithecker Administrator Mitglieder

    spontan würde ich bei der Rückmeldung "Gutteile" dafür verwenden
     
  3. mproto

    mproto Mitglied

    war auch mein gedanke, nur letztendlich sind dann die ist-teile mehr als die sollteile und der lagerbestand wird gar nicht abgebucht. wenn ist=soll dann erfolgt bei der gesamtfertigmeldung die lagerabbuchung. so, wenn ist>soll erfolgt schlussendlich keine lagerabbuchung ?!

    unter grundlagen/produktion ist bei "gesamtfertigmeldung bucht" -> rest zu soll ausgewählt.

    vielleicht hängt das damit zusammen ? ev. anteilig mat. u zeit gem. FA ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2016
  4. mproto

    mproto Mitglied

    hätte jemand noch einen tipp. wäre wirklich wichtig u dringend. danke
     
  5. mandreck

    mandreck Mitglied

    Antwort sehr spät, aber war vorher nicht in diesem Forum. :)
    Für eine prinzipielle und saubere Lösung, muss der Fertigungsauftrag ergänzt werden um einmal Holz mehr.
    Nur so kannst Du gewährleisten, das der Lagerbestand stimmig bleibt. Ist=Soll. Verschnitt, Nachbesserungen und anders müssen in der Kalkulation berücksichtigt werden. Es ändert sich ja auch nur der Rohertrag pro Fertigerzeugnis, gegenüber einem Fertigerzeugnis ohne zusätzlichem Holz. Das Ergebnis ein neues fertiges Produkt ist das gleiche, unabhängig von Material Einsatz.

    PS: Das verschnittene, beschädigte Material kann ja nicht ans Lager zurück, weil ja nicht mehr verwendbar für die Fertigung. Falls Teile doch wieder verwendbar sind oder wären, muss hier ein Sonderposten (Artikel) im Lager geschaffen werden.
     

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